Die Preisträger des Jahres 2012

Die Preisträger

 

Die Post, einer der grössten Arbeitgeber der Schweiz, hat beschlossen, sich der Herkunft der 300'000 Uniformen, die 38'000 ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jedes Jahr tragen, zu widmen. Dafür hat sie sich zu einer Zusammenarbeit mit der unabhängigen Zertifizierungsstelle Fair Wear Foundation entschlossen. Dieses Projekt erreicht nicht nur diejenigen, die diese Uniform tragen, sondern auch das gesamte Personal der Post, das dadurch auf das Thema der Nachhaltigkeit aufmerksam gemacht wird. Die Post möchte diesen Ansatz auch langfristig verfolgen und auf weitere Bereiche ausdehnen. 

 

Mit wenigen Mitteln wurde der Verein La Libellule 2003 in Genf gegründet, und er macht es sich zur Aufgabe, der Bevölkerung die Natur näher zu bringen. Im Laufe der Jahre hat er sich dadurch Glaubwürdigkeit verschafft, dass er sowohl seine Struktur als auch seine Angebotspalette ständig weiterentwickelt hat. Heute besucht der Verein regelmässig Primar- und Sekundarschulen, bildet « Naturführer » aus und beteiligt sich an der sozialen und beruflichen Wiedereingliederung von Arbeitslosen. Er eröffnete auch das Zentrum Plantamour in Genf. Dank dieser zahlreichen Angebote wurden mehrere zehntausend Personen jeden Alters sensibilisiert. Der Verein schaffte es, sowohl die soziale als auch die umweltorientierte Dimension der nachhaltigen Entwicklung in seine Struktur zu integrieren.

Das Unternehmen Ou bien?! wurde 2011 in Genf gegründet. Die Grundidee war die Kreation eines Trockenfruchtsnacks, der eine gesunde und fruchtige Alternative zu den herkömmlichen Getreide- und Schokoladenstengeln sein sollte. Ou Bien?! setzte auf ein 100 % -iges Bioprodukt. Um das zu erreichen, beschloss die Firma direkt mit lokalen Produzenten zu arbeiten und somit die durch den Transport entstehenden CO2- Emissionen weitgehend zu vermeiden. Ou bien?! ist in seinem Umwelt- und Ethikansatz sogar noch einen Schritt weiter gegangen: Es werden ausschliesslich Karton und Kunststoff-Folien benutzt, die biologisch abbaubar sind. Ausserdem wird die Verpackung durch die Stiftung Foyer Handicap ausgeführt, und damit leistet Ou Bien!? einen wichtigen Beitrag zur Integration der Behinderten in die Arbeitswelt.
 

Kandidaten

Ou Bien ?! : "Des fruits bio à l'accent local"

Crédit Suisse AG : "Initiative de lutte contre le chômage des jeunes" 

EcoSapin Sàrl: « Plus qu’un concept, un geste pour la planète »

LBA Sàrl: « La Bulle d’Argile »

Technique du Nettoyage SA CTA-TN: « L’éthique, la sécurité et la maîtrise des impacts de notre activité sur l’environnement »

Des Ponts sur la Broye: « Cohabitation dans les régions rurales »

Lavéo Genève (Narolu Sàrl): « Lavage de voitures sans eau avec des produits biodégradables »

Friends Of Humanity: « Shop & Help »

Institut suisse de brainworking: « Le goût de la santé »

La Poste: « Fair produzierte Arbeitsbekleidung für die Mitarbeitenden »

Feldschlösschen Getränke AG: « CO2 – neutrale Belieferung »

HEINEKEN Switzerland AG: « Green Innovation »

La Libellule: « Sensiblisation à la nature sur le terrain »

Association Genevoise Action Dépollution : « La chasse aux déchêts »

Banque Alternative Suisse SA : « Neues Ausschlusskriterium « Zersiedlung » »

Genève Aéroport: « Du temps pour la collectivité »

EPFL: « Rapport durabilité 2010-2011 »

Chassot Concept SA c/o Tour de Romandie: « Développement durable »

Service Cantonal du Développement Durable de Genève: « Guide des achats professionnels responsables »

E-Ferme Sàrl: « La campagne dans votre assiette »

Services Industriels de Genève (SIG): « Programme Éco21 »

Biocapi Sàrl: «Toilettes sèches en Suisse Romande »

Société Electrique de la Vallée de Joux (SEVJ): « Terra »

Eco-Pressing: « Pressing et blanchisserie écologique »

Neama Energy: « Neama Vent »

LO’13’TO: « Programme d’insertion »

Schweizer Jugendherbergen: « Nachhaltigkeitstrategie »

Signa-Terre SA: « ImmoLabel »





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